sehen lernen

Wenn du Interesse an einem Praxis-Workshop zum Thema Bildgestaltung hast, kontaktiere mich gerne per E-Mail unter [walkabout@jowolf.de] oder telefonisch unter [01711252050]

Auch wenn es nur ein Hobby ist kann man es professionell betreiben

Wer sehen kann, kann auch fotografieren.

Sehen lernen kann allerdings lange dauern.
In den 1920er Jahren wurde die Theorie des „Neuen Sehens“ entwickelt, die versuchte, die Bildsprache zu erklären, indem sie alles auf die Grundelemente reduzierte.
Die Theorien der Gestaltungslehre am Bauhaus beschreiben diese Grundelemente als:

Linie – Punkt – Fläche und Raum- Kontraste – Farbe – Zeit – Hell/dunkel – Struktur – Schärfe Unschärfe – Chaos und Ordnung

Zu versuchen die Welt abstrakt wahrzunehmen, ist eine Möglichkeit die Fotografie zu begreifen. Reduzieren wir die Bildinformationen nur auf die für die Bildgestaltung wesentliche Informationen, ohne klar erkennbare Objekte, dann bestehen Bilder aus Flächen, Formen, Linien, Kontrasten und Farben …

Die Muster der Bildgestaltung zu erkennen ist der erste Schritt auf dem Weg zum „Sehen lernen“

Farbklang, Fläche, Punkt

Selektive Wahrnehmung
Indem man sich auf ein bestimmtes Thema konzentriert und nur Bilder zu diesem Thema macht, trainiert man seine selektive Wahrnehmung und lernt, gezielt bestimmte Aspekte der Umgebung wahrzunehmen. Dies kann helfen, die Komposition von Bildern zu verbessern und das Auge für Details zu schärfen.

Ähnlich wie beim Erlernen einer Sprache braucht es Zeit, Übung und Geduld, um die Bildsprache zu beherrschen. Es ist wichtig, regelmäßig zu üben und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Nur so kann man seine Fähigkeiten verbessern und ein tieferes Verständnis für die visuelle Kommunikation entwickeln.

Letztendlich ist es wichtig zu verstehen, dass die Bildsprache genauso komplex und vielschichtig ist wie jede andere Form der Kommunikation. Es erfordert Zeit und Engagement, um sie wirklich zu beherrschen und effektiv einzusetzen.

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